Freiendbrücke

Mit der Freiendbrücke können Lücken mehrerer fehlender Zähne geschlossen werden. Das Besondere bei dieser Art ist, dass besonderer Wert auf die Mundhygiene gelegt werden muss, um keine Infektionen zu riskieren.


Bei anderen Brückenarten kann ein Zwischenraum von mehreren Zähnen geschlossen werden, das gilt nicht für die Freiendbrücke. Sie folgt einer besonderen Statik und ist nur bedingt belastbar, da sie nur an einer Seite von einer Ankerkrone gehalten wird, die zur Stabilisierung einen Block von zwei, statisch besser sind drei oder mehr, vollverkronten Zähnen bildet. 

Voraussetzungen
Bei der Freiendbrücke gibt es bestimmte Voraussetzungen, die erst erfüllt werden müssen, bevor überhaupt über den Einsatz dieser Brücke nachgedacht werden kann. Diese Art der Brücke wird gewählt, wenn eine Lücke von nur einem Zahn besteht. Des Weiteren muss nur ein Zahn neben der Lücke vorhanden, mindestens ein an die Lücke angrenzender Zahn gesund sein oder das Verkronen des zweiten Brückenankers, würde einen nachteiligen kosmetischen Effekt im sichtbaren Zahnbereich hervorrufen. 

 

Schwer zu reinigen

Die Oberfläche des Brückengliedes nimmt gerade mal die Größe der Kaufläche eines kleinen Backenzahns ein. Das Brückenglied liegt wie bei der Basisbrücke auf dem Kiefer und bedarf dadurch besonderer Aufmerksamkeit. Unter aufliegenden Brücken sitzen gute Plätze zur erneuten Ansammlung von Infektionserregern, da sich die Reinigung als schwierig erweist. Menschen, die schon vor dem Einsatz der Freiendbrücke wissen, dass sie ihre Zahnpflege weiterhin vernachlässigen werden, sollten ihren Zahnarzt nach geeigneten Varianten fragen, wie den leicht zu reinigenden Schwebe- oder Teleskopbrücken